Königsschießen

Der Titel Schützenkönig stammt aus der Tradition des Bürgerschützenwesens.
Zur Ermittlung eines neuen Schützenkönigs gibt es keine einheitlichen Regularien,
sondern jeder Schützenverein legt diese selbst fest.
In den meisten Schützenvereinen können sich alle erwachsenen Mitglieder ab 18 Jahre,
am Schießen um den Königstitel beteiligen.
Die Amtsdauer eines Schützenkönigs liegt in der Regel bei einem Jahr.
Der nach den jeweiligen Regularien ermittelte beste Schütze erhält den Titel "Schützenkönig",
der zweitbeste Schütze wird häufig "Erster Ritter", der drittbeste Schütze "Zweiter Ritter" genannt.
Die Würde des Schützenkönig wird bei einigen Vereinen nicht zwischen allen Schützen ausgetragen,
sondern nur unter denen, die sich dafür in eine Liste eingetragen haben. Bei großen Schützenfesten
müssen für diese Anmeldung auch die persönlichen Finanzen des Anwärters offen gelegt werden,
da die Regentschaft mit erheblichen Kosten für den Würdenträger verbunden sein kann.
  

Das Schießen um die Königswürde des Schützenvereins Beilstein erfolgt auf einen hölzernen Adler als Ziel.
Auf ihn wird aus 10m mit dem Luftgewehr aufgelegt geschossen. Der Reihe nach werden das Zepter,
der Reichsapfel, der linke Flügel und der rechte Flügel abgeschossen. Wer nachfolgend die Adlerkrone
zu Fall bringt, ist Schützenkönig! Teilnehmen kann jedes volljährige Mitglied. Vor Beginn des Schießens
wird die Reihenfolge der Schützen festgelegt, die reihum jeweils einen Schuss abgeben.

Königsschießen 2018

zurück